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Praxisklinik Dr. Dr. Lutz Neuenroth

Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
ambulante Operationen
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Tätigkeitsschwerpunkte Mikrochirurgie und Implantologie

Gesichtschirurgie

Auf dieser Seite informieren wir Sie über einen speziellen Aspekt der Gesichtschirurgie: Gut- und bösartige Veränderungen der Haut des Kopf- Hals-Bereiches, besonders der Haut des Gesichts und deren Entfernung und die Entfernung kosmetisch störender Hautveränderungen.
Aufgrund von Veränderungen in der Athmosphäre (Ozonloch etc.) und Veränderungen der Lebensführung (erhöhte Belastung der Haut durch UV-Strahlung in Urlaub, durch Solarien...) kommt es seit einigen Jahren weltweit zu einer deutlichen Zunahme von Hautveränderungen. Die stetige Weiterentwicklung des medizinischen Wissens und die Entwicklung neuer Diagnosemethoden trägt ihren Anteil zur zunehmenden (Früh)Erkennung bösartiger Hautveränderungen bei.

Wie erkenne ich bösartige Hautveränderungen?
Generell gilt: Jede Wunde, jedes Geschwür, das nicht binnen drei Wochen abheilt, gilt als verdächtig.
Die (englischsprachige) ABCDE Regel hilft als Faustregel bei der Erkennung bösartiger Hautveränderungen: Asymmetry - asymmetrisch (=nicht gleichmäßig rund), Border - Grenze (=unregelmäßig gezackter oder ausgefranster Rand), Colour - Farbe (=unregelmäßige, evtl. dunkle Färbung), Diameter - Durchmesser (=größer als ein Bleistiftradiergummi), Elevation - Erhöhung (=knotig / liegt nicht mehr glatt in der Haut). Zusätzlich gilt: Jede gefärbte (braun / blau / schwarze) Veränderung, die nach dem 25. Geburtstag entsteht oder sich verändert ist verdächtig und sollte unbedingt untersucht werden! Das gilt auch für Veränderungen unter 1mm (Millimeter!) Durchmesser. Früherkennung kann Leben retten!

Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen?
In der Regel ist eine chirurgische Behandlung das Vorgehen der Wahl. Hierbei wird unter örtlicher Betäubung die Hautveränderung entfernt und die Wunde wieder verschlossen. Auch bei bösartigen Hautveränderungen ist es uns sehr wichtig, daß man nach dem Abschluß der Wundheilung nichts von dem vorhergehenden Eingriff erkennen kann. Wir erreichen das durch eine schonende Operationstechnik, die Verwendung verschiedener Lappenplastiken und weitere Maßnahmen zusammen mit in mehreren Schichten verarbeitetem, extra feinem Nahtmaterial.

Bisher haben wir diesen Eingriff über 1150 Mal durchgeführt.

Warum Chirurgie und kein Laser?
Weil sich die Hautveränderung, die wir entfernen wollen bei der Verwendung eines Lasers buchstäblich in Rauch auflöst - ob die Hautveränderung nun gut- oder bösartig war, oder Reste verblieben sind, wissen wir nicht. Die Narbenbildung ist kosmetisch oft problematisch. Bei einem chirurgischen Vorgehen bestätigt der Befund des Pathologen, daß die Hautveränderung rundherum und auch der Unterseite vollständig entfernt wurde.
 

 
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